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Projekt: VDR einen Festplattenrekorder inkl. Receiver. Unterstuetzt werden DVB-S, DVB-C und DVB-T dann auf weitere VDRs verteilen einen VDR bauen werden. In diesem Thread hier werde ich so nach und nach posten, was alles passiert. huebsch aus, wenn so ein Kasten unter dem Fernseher steht. Wohnzimmertauglich sein wird. Ein Freund von mir baut ebenfalls einen VDR, er hat aber ein komplett anderes Konzept, auf welches ich spaeter nochmal zurueckkommen werde. einige fertige Gehaeuse, aber dieses war mir zu langweilig. Ausserdem konnte ich nicht alle Ideen mit so einem "Kaufgehaeuse" verwirklichen. Meine Wahl ist auf ein Siemens Scenic D5 (ein D7 ist auch gut geeignet) gefallen (hier nochmal Dank an Obs). Das Gehaeuse muss natuerlich erstmal komplett entkernt werden.
Folgende Hardware kommt bei mir zum Einsatz: etwas lauten Chipsatzkuehler verbaut, welcher im Alter nicht wirklich leiser wird. Ergo, er muss ausgetauscht werden. Ich habe mich fuer einen Passivkuehler von Coolink entschieden, denn da ist alles dabei: WLP, Push PIns und das Klebepad (7,50 Euros)
Damit aus der ganzen Hardware auch ein VDR wird, musste ich mir noch eine DVB-S Karte organisieren, was sich nicht als so einfach herausgestellt hat. Ich wollte umbedingt eine FF-Karte (full-featured). Bei diesen Karten ist der MPEG-Decoder mit eingebaut. Blick auf Ebay geworfen...wo sie auch nicht wirklich billig versteigert werden. Meine Wahl ist auf eine Hauppauge WinTV inkl. CI-Modul gefallen.
Sooo, und nun ein Highlight dieses Geraetes: Ein 6,4" TFT!!! TFT inkl. Bedienelement.
Nachdem wir nun die ganze Hardware haben, koennen wir eigentlich loslegen. Zuerst muss mal der Dremel ausgepackt werden, da die Front vom Siemens Desktop entfernt werden muss. Nur, was machen wir ohne Front? Richtig, wir bauen uns eine neue Front. 2 Schalter, 3 Flachkopf-LEDs und die Klappe fuer das DVD vorhanden sein. Zeichbrett lernen muessen...viel davon ist aber nicht mehr uebrig
Die Frontblende habe ich Lasern lassen
Es sind einfach 2 L-Aluprofile (Baumarkt), welche in allen Richtungen verstellbar sind. Das TFT wird einfach zwischen den Profilen geklemmt. Durch die Verstellbarkeit kann das TFT spaeter exakt der Frontblende angepasst werden. Treagerplatte gebastelt. Auf diese Platte wird ebenfalls das Bedienpanel und die Spannungsversorgung montiert.
Aber jetzt wird es spannend: Die restlichen Teile muessen nun eingebaut werden. Man will ja wissen, ob das ganze auch funktioniert. Achja, die folgenden Bilder zeigen nur einen Versuchsaufbau, da das ganze ja wieder demontiert werden muss.
Wie man sieht, passt ja alles wunderbar in die kleine Kiste rein. Nur ein Problem gibt es noch. Die TFT-VGA-Platine muss mittels einem VGA-Kabel an die Grafikkarte angeschlossen werden. Jetzt ist so ein VGA-Kabel alles andere als flexibel und dazu noch etwas zu lang fuer unser Vorhaben. Wir muessen es also kuerzen. Dazu nehmen wir einfach einen Seitenschneider und machen kurz nach dem Stecker "schnipp" zum kuerzen des Kabels. Nun isolieren wir alle Kabel ab und verloeten diese. Bei dieser Arbeit ist sehr viel sorgfalt angebracht, denn ansonsten leidet die Bildqualiaet darunter.
Eine vernuenftige Loetstation leistet dabei gute Hilfe
Nun haben wir die passende Laenge und koennen das Kabel anstecken. Da es sich um einen Versuchsaufbau handelt, liegt das Kabel noch quer ueber das MB. Bei der Vollendung werde ich aber versuchen, es unter dem MB zu bekommen.
Jetzt muss nur noch das TFT mit Strom versorgt werden. Das TFT benoetigt 12V. Also Schnipp, Gelb und Schwarz vom NT mit rot und schwarz vom TFT verbunden - fertig.
Als Betriebssystem verwenden wir Mahlzeit (LinVDR). Mahlzeit bekommt Ihr im VDR-Portal oder hier WIKI idiotensicher bei der Installation ist. booten. Die Installation erfolgt fast vollautomatisch. Starten des Rechners einfach den Taster von einem alten PC. Sowas sollte sowieso jeder PC-Bastler in seiner Kruschkiste haben TFT am VDR haben
Nochmal ein Zwischenruf von mir: Man benoetigt fuer dieses Projekt keinen TFT, es gibt`s auch viel guenstiger LCDs zu kaufen. Natuerlich geht es auch ganz ohne, aber dann macht das ganze Projekt ja keinen Spass mehr. Bild auf dem Fernseher (Man benoetigt einen Scart-Adapter, ein Cinch-Kabel, und einmal 3,5mm Klinke auf 2x Cinch). Nach Beendigung der Installation muessen wir nur noch die IP des Geraetes einstellen (ich gehe davon aus, dass der VDR am Netz haengt). Dazu muss noch eine Tastatur am Geraet angeschlossen sein. Nun einfach mit Alt-F1/2/3/4 auf die Konsole wechseln, als Login root und als Passwort linvdr eingeben. Jetzt noch setup eintippen und schwupps sind wir im grafischen Menue von LinVDR. Wenn wir da unsere IP eingegeben haben, koennen wir uns ab sofort bequem auf´s Sofa hinter dem Rechner klemmen. Faelle das Plugin GraphTFT ausgewaehlt werden. Hier ist das Login linvdr und das Passwort ebenfalls linvdr Und nun kommt das, was mir am besten am VDR gefaellt: Das Admin-Portal
In diesem Portal haben wir ein absolut 1a EPG. Wir koennen ueber das Portal den kompletten V CR bedienen und konfigurieren. Es laesst sich zB der Timer auf Knopfdruck einstellen, Aufnahmen brennen, Fernbedienen...einfach alles!
Wie man auf dem TFT sieht, fehlt noch das Senderlogo und ausserdem ist die Schriftgroesse zu gross. Um diese Dinge zu aendern, verwenden wir am einfachsten WinSCP (login: root, Passwort: linvdr). muessen in unserem Fall im png-Format vorliegen. Und hier werden sie reinkopiert:
Zum Thema Kanalsuche: Installation. Dazu rufen wir wieder Putty auf und loggen uns ein. Code:
/etc/init.d/runvdr stop Code:
mylinvdr.sh -miso -oshell Code:
mahlzeit:~# mylinvdr.sh -miso -oshell Diese ISO koennen wir wieder einfach mit WinSCP auf unseren heimischen Rechner kopieren und sichern eingeben, aber zuerst schauen wir mal, welche Version wir haben: Code:
linvdrupdater.sh -V Code:
linvdrupdater.sh -u ...
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Screen Resolution






































